Olaf Bathke aus Kiel erzählt von seinem Schleswig-Holstein

Olaf Bathke ist Fotograf aus Kiel und hat mich schon oft bei Veranstaltungen begleitet. Deswegen soll er auch der Erste sein, dessen Schleswig-Holstein-Geschichte ich hier vorstellen möchte. Außerdem ist seine Zuschrift eine wunderbare Liebeserklärung an das beste Bundesland der Welt.

Olaf schreibt mir:

„Das Leben an der Küste ist hart – Diese Weisheit kennt jeder, der in Schleswig Holstein aufgewachsen ist oder bereits längere Zeit zwischen den Meeren lebt.

An der Westküste groß geworden nahm dieser Spruch für mich mit jedem Sturm, mit jeder Sturmflutwarnung Gestalt an. Wer mal vom „Blanken Hans“ beim Spaziergehen ergriffen wurde, der weiß: An der See und im Wind ist nicht immer zu spaßen.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie wir in der Schule von einer Sirene aufgeschreckt wurden und es in der Wilstermarsch gerüchteweise hieß, es solle irgendwo bei St. Magarethen ein Deich gebrochen sein. Die Geschichten der verheerenden Sturmflut im Jahre 1962 von Oma und Opa drängten sich auf und mit ihr die Angst, die den Großeltern noch in den Knochen saß. Die Bilder von hunderten Toten, ersoffenen Kühen und tausenden weggespülter Häuser sind auch heute noch präsent, wenn ich mich in heftigem Wind bewege.

In Schleswig- Holstein leben besondere Menschen. Menschen, denen ich immer wieder gerne begegne. Wer in Schleswig Holstein bleibt, der lernt mit dieser Angst vor dem Blanken Hans umzugehen. Diese Bewältigungsstrategie hilft einem, sich durchzuboxen, auch bei Sturm aufrecht zu gehen. In Schleswig- Holstein zu leben bedeutet, auch mit besonderen Gegebenheiten zurecht zu kommen.

Natürlich lebe ich hier aus nicht nur einem guten Grunde. Für mich sind jegliche Strukturprobleme eines Lebens am bundesrepublikanischen Rande wie weggeblasen, wenn ich einen Sonnenuntergang am Nordseehimmel betrachten darf.

Und somit komme ich zu einer Schlussfolgerung, die in jedem schleswig-holsteinischen Kopf nachhallen dürfte, wenn er den Leitspruch dieses Berichtes zu Ohren bekommt:
Ja, das Leben an der Küste ist hart, aber nirgendwo ist das Leben schöner.

Olaf Bathke, Fotograf in Kiel, der schon viele andere Küsten auf der Welt gesehen hat.”

Unterwegs in Wedel

Wenn es irgendwie in den Terminkalender passt, nehme ich mir Zeit für Haustürgespräche. Das mache ich seit einiger Zeit, weil es mir wichtig ist, mit den Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern zu sprechen und von ihnen direkt zu erfahren, wo der Schuh drückt.

Das Hamburger Abendblatt hat meinen Landtagskollegen Thomas Hölck und mich einen Nachmittag in Wedel begleitet, als wir dort bei Bürgern geklingelt und mit ihnen über Landespolitik gesprochen haben.

Den kompletten Artikel aus dem Hamburger Abendblatt finden Sie hier:

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Wahlkampfauftakt in Neumünster

Europa ist ein Thema, dem die Leidenschaft fehlt? Wer Martin Schulz, den SPD- Spitzenkandidaten zur Europawahl, in Neumünster gehört hat, sieht das sicher anders. Beim gelungenen Wahlkampfauftakt der SPD auf dem Marktplatz am Großflecken warben die Sozialdemokraten dafür, die schleswig-holsteinische Kandidatin Ulrike Rodust bei der Europawahl am 7. Juni zu unterstützen.

Mir hat die fröhliche Atmosphäre dort gefallen, aber auch die klare Botschaft: Wir brauchen ein Europa, in dem nicht die kurzfristige Logik der Finanzmärkte herrscht, sondern die Logik des Sozialen und Demokratischen. Der gemeinsame Appell von Ulrike Rodust, Martin Schulz und mir lautete deshalb: "Wählen gehen: Für mehr SPD in Europa!"

Fotos von der Veranstaltung gibt es bei Flickr:

Nach der Krise müssen sich Dinge ändern

In einem Video-Interview mit dem „Vorwärts“ ging es um Steuersenkungen, gerechte Lastenverteilung und die Arbeit der Großen Koaliton in Schleswig-Holstein.

Am letzten Freitag hat mich der "Vorwärts" zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen interviewt. Das Gespräch gibt es zu sehen bei youtube:

„Städte können wir!“

Noch im Nachklang der Kommunalwahlen 2008 fand gestern in Neumünster die Veranstaltung „Städte können wir!“ statt.

Wir waren mit dem Ergebnis der letzten Kommunalwahl nicht zufrieden, denn wir hatten uns noch mehr Zustimmung von den Bürgerinnen und Bürgern erhofft – und wir glaubten auch verdient.

Fest steht trotzdem, dass es in Schleswig-Holstein keine Partei oder Wählergruppe gibt, die an die Kompetenz der SPD für eine gute Politik für die Städte im Lande heranreicht.

Mit mir diskutierten Bärbel Dieckmann (BGMin Bonn), Andreas Breitner (BGM Rendsburg und stv.
Landesvorsitzender), Günter Humpe-Wasmuth (OB-Kandidat für Neumünster)
u.v.a.

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